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Grundkurs
Sprachvermittlung Grundkurs Polnisch a
jedes Wintersemester, 4 SWS, 5 LP, für BA und MA
Sprachvermittlung Grundkurs Polnisch b
jedes Sommersemester, 4SWS, 5 LP, für BA und MA
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Aufbaukurs
Sprachvermittlung Aufbaukurs a
jedes Wintersemester, 4 SWS, 5 LP, für BA und MA
Sprachvermittlung Aufbaukurs b
jedes Sommersemester, 4 SWS, 5 LP, für BA und MA
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Hauptkurs
Sprachvermittlung Hauptkurs a
jedes Wintersemester, 4 SWS, 5 LP, für BA und MA
Sprachvermittlung Hauptkurs b
jedes Sommersemester, 4 SWS, 5 LP, für BA und MA
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Master-Sprachkurs
Polnisch Sprachkurs 1
jedes Wintersemester, 4 SWS, 5 LP
Polnisch Sprachkurs 2
jedes Wintersemester, 4 SWS, 5 LP
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Anerkennungsmöglichkeiten
- Alle Sprachkurse können in vielen Studiengängen innerhalb von ASQ-Modulen belegt werden. Die Anmeldung erfolgt über den jeweiligen Studiengang in Friedolin Externer Link.
- Alle Sprachmodule können zudem als Zusatzmodule belegt werden. Die Anmeldung erfolgt hierzu über das Vorlesungsverzeichnis in Friedolin Externer Link.
- Zertifikat Polnische Sprach- und Kulturstudien (Faltblatt)pdf, 1 mb (20 oder 30 ECTS). Anmeldung über das Vorlesungsverzeichnis, Prüfungsanmeldung und Ausstellung des Zertifikats im Institut.
Eine Übersicht über alle aktuell angebotenen Sprachkurse und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in FriedolinExterner Link: Vorlesungsverzeichnis > Veranstaltungen im Bereich Sprachen und Kulturen > Polnisch.
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Kurzvorstellung
Die polnische Sprache ist die zweitgrößte slawische Sprache der Welt. Etwa 50 Millionen Menschen sprechen sie aktiv und mindestens 10 Millionen haben sie passiv im Gebrauch. Damit ist Polnisch die größte slawische Sprache in der Europäischen Union und ihre fünftgrößte ethnische Sprache.
Schätzungen zufolge kennt ein durchschnittlicher Pole aktiv etwa 30.000 Wörter und passiv etwa 100.000. Einige PolonistInnen vertreten die Meinung, dass man schon nach der Beherrschung der 1.200 meistverwendeten Wörtern in Alltagskontexten erfolgreich auf Polnisch kommunizieren kann.
Das polnische Alphabet basiert auf dem lateinischen und besteht aus 32 Buchstaben. Es gibt neun Buchstaben mit diakritischen Zeichen (ą, ć, ę, ł, ń, ó, ś, ź, ż), sieben Digraphe (sz, rz, cz, ch, dz, dż, dź) und ein Trigraph (dzi).
Polnisch gehört zu den flektierenden Sprachen. Substantive, Adjektive, Attributpartizipien, Pronomen und Zahlwörter werden dekliniert. Das Kasussystem umfasst sieben Fälle. Verben werden konjugiert, ihre gebeugten Formen drücken grammatische Person, Numerus, Tempus und Modus aus.
Da die polnische Sprache im Laufe der Zeit wurde vom Lateinischen, Griechischen, Deutschen, Tschechischen, Russischen, Türkischen, Französischen, Italienischen, Ungarischen und Jiddischen beeinflusst wurde, verfügt sie heute über einen reichen Schatz an Internationalismen, die von deutschsprachigen Lernenden mühelos erkannt werden. Heute übt die Lingua franca unserer Zeit – das Englische – den größten Einfluss auf den neuen polnischen Wortschatz aus.
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Geschichte der Sprache
Der älteste Satz im Polnischen: „Day, ut ia pobrusa, a ti poziwai“ („Lass mich jetzt mahlen, und du ruh dich aus“) wurde 1270 in Breslau in lateinischer Schrift niedergeschrieben (er wurde in der Chronik des Klosters Henryków bei Wrocław gefunden.
Die moderne polnische Literatursprache entwickelte sich im 16. Jahrhundert auf der Grundlage von Dialekten, die in Großpolen gesprochen wurden – der Gegend um Gniezno und Poznań im Westen Polens. Aus dieser Zeit stammen die „Polnischen Chroniken“ von Marcin Bielski, die Gedichte von Jan Kochanowski und die Prosaschriften von Mikołaj Rej. Ihr hohes sprachliches Niveau lässt auf eine lange gesprochene Tradition des Polnischen am 16. Jahrhundert erreichte die polnische Sprache einen Stand, der sie wegen ihres Reichtums und ihrer Geschmeidigkeit zu den wichtigsten Sprachen Mitteleuropas aufsteigen ließ. Die Gebildeten der Renaissance bemühten sich um die weitere Entwicklung des Polnischen und seine Durchsetzung gegenüber dem Latein. „Gesagt sei’s allen Völkern auswärts, dass der Lache kein Gänserich, auch er hat seine Sprache“, so übersetzte Karl Dedecius die 1562 niedergeschriebene Maxime des Vaters der polnischen Literatur, Mikołaj Rej, ins Deutsche.
Einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Sprachbewusstseins und den Spracherhalt der Polen, die im 19. Jahrhundert keine eigene Staatlichkeit besaßen, hatten die als „Nationaldichter“ gerühmten Romantiker, zu denen in erster Linie Adam Mickiewicz, Juliusz Słowacki und Zygmunt Krasiński gehörten. Erst eine Generation später gelangen die ersten schreibenden Frauen zu Ruhm: Maria Konopnicka und Eliza Orzeszkowa. Sie machten sich neben Bolesaw Prus und Henryk Sienkiewicz für die Entwicklung der polnischen Prosa verdient.
Ausschnitt aus dem sehr beliebten Kindergedicht „Lokomotywa“ von Julian Tuwim.
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Aussicht vom Palast der Kultur und Wissenschaft in WarschauFoto: Dawid Kita
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Aussicht von der Dunajec-Rafting-Tour (Szczawnica)Foto: Dawid Kita
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Aussicht von einem der Restaurants in KrakauFoto: Dawid Kita
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Botanischer Garten der Universität von WarschauFoto: Dawid Kita
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Marienbasilika in KrakauFoto: Dawid Kita
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Planty Park im WinterFoto: Dawid Kita
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Łazienki-Park in WarschauFoto: Dawid Kita