Buchstabenwürfel bilden das Wort "Freiraum"

Freiraum für die Lehrentwicklung

Buchstabenwürfel bilden das Wort "Freiraum"
Foto: Akademie für Lehrentwicklung
  • Entwicklung und Etablierung eines Sustainability-Zertifikats als erste Stufe einer Nachhaltigkeitsoffensive in der Lehre der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Förderentscheidung im Jahr 2023)

    Projektleitung (v.l. n.r.): Prof. Dr. Bernd Hüfner, Prof. Dr. Matthias Menter und Prof. Dr. Armin Scholl

    Foto: David Delkus

    Das neu konzipierte Zertifikatsprogramm "Sustainable Business & Economics" an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultat der Friedrich-Schiller-Unibversität Jena bildet Studierende zu Experten in der grünen und sozialen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft aus. Durch die Integration von Nachhaltigkeitsthemen in das Studium wird die Attraktivität der wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung gesteigert und die Innovationskraft der Lehre gefördert. Studierende haben die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Modulen zu wählen, um Kompetenzen in ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit zu erwerben. Das Zertifikat wird in den Stufen "Basic", "Advanced" und "Expert" vergeben. Die Einführung des Zertifikatsprogramms erfolgt im Wintersemester 2024/25.

    HierDieser Link erfordert eine Anmeldung finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

  • Intercultural Organizational Behavior (Förderentscheidung im Jahr 2021)

    Projektverantwortliche: Dr. Elisa Hofmann und Prof. Dr. Daniela Gröschke

    Foto: privat

    Mit dem Modul „Intercultural Organizational Behavior“ wurde ein thematisch integrativer Rahmen zu Herausforderungen für Teams und Organisationen in der VUCA-Welt entwickelt und mit innovativen Lehrmethoden erprobt. Das Modul besteht aus einer Vorlesung („Interkulturelle Teamarbeit –Interaktionen in Organisationen“) und einem Seminar („Bounce back, bounce forward? - Resilienz im Arbeitskontext“). In der Vorlesung ermöglichen „Classroom Experiments“, Studierende in interkulturelle Entscheidungssituationen zu versetzen und anhand der Ergebnisse zugrundeliegende psychologische und organisationale Theorien und Konzepte zu diskutieren. Im Seminar wurde die Methode LEGO® SERIOUS PLAY® eingeführt, die sich sowohl in der Forschung als auch der Praxis als Tool zur Resilienzförderung bewährt hat. Das Modul wird zukünftig im Curriculum des Bachelors „Interkulturelle Wirtschaftskommunikation“ (Ergänzungsfach) verankert (BA.IWK.P3).

    HierDieser Link erfordert eine Anmeldung finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

  • LiLApedia: Entwicklung, Evaluation und Implementation eines wikibasierten Lehrkonzepts für die Lehrerbildung (Förderentscheidung im Jahr 2020)

    Projektverantwortliche: Dr. Frederike Schmidt und Dr. Stefan Lotze

    Foto: Privat

    Im Projekt haben Studierende online publizierte Wiki-Artikel als Seminarbeiträge gemeinsam erstellt, diskutiert und kontinuierlich optimiert. Übergeordnetes Ziel war dabei der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse hin zu Darstellungen, die für die Schulpraxis nutzbar sind. Durch die mediale Umsetzung als Wiki bestehen Studienleistungen im Sinne eines Gemeinschaftsprodukts fort, was den übergeordneten Sinn der eigenen
    Beiträge motivierend aufzeigte. Somit entstand ein frei zugängliches Wissensnetz, was es Lehrkräften, Studierenden und Lernenden ermöglicht, einfach auf Informationen zu den Themen Orthografie, Grammatik und Schule zuzugreifen.

    HierDieser Link erfordert eine Anmeldung finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).

  • Wider den Methodenstreit. Neukonzeption der Methodenausbildung im Kern- und Ergänzungsfach Soziologie (Förderentscheidung im Jahr 2018)

    Projektverantwortliche: Prof. Dr. Sylka Scholz und Prof. Dr. Kathrin Leuze

    Foto: links: FSU; rechts: Maria Conradi, Fotostudio Fotografa Berlin

    Das soziologische Institut befindet sich in einem Neustrukturierungsprozess der soziologischen Methodenausbildung. Ziel war es, die bisher dominante quantitative Methodenausbildung mit der qualitativen Methodenausbildung systematisch zu verknüpfen und die Studierenden gleichberechtigt in beiden Methodentraditionen auszubilden. Ein solches Unterfangen stand vor vielfältigen Herausforderungen: Erstens haben sich beide Methodenstränge historisch in Abgrenzung voneinander entwickelt und jeweils eigene Fachsprachen entwickelt, es galt entsprechend innovative Lehrformen zu entwickeln. Zweitens forschen in der wissenschaftlichen Praxis die Lehrenden entweder qualitativ oder quantitativ und kennen die andere Methodentradition oft nicht hinreichend. Deshalb wurde ein inhaltlicher Austausch der Dozierenden mittels eines Workshops implementiert. Basierend auf den Ergebnissen der ersten beiden Arbeitsschritte wurde drittens eine eigene methodologisch-methodische verbindende Perspektive entwickelt und publiziert werden.

    HierDieser Link erfordert eine Anmeldung finden Sie den Abschlussbericht des Projekts (mit URZ-Login).